„Hier lieg' ich auf dem Frühlingshügel“

Das ersehnte Frühlingsgefühl. Gerade im März lässt der Lenz auf sich warten, doch nicht bei uns! Marina Russmann (Sopran) und Johannes Hill (Bariton) singen dem Frühling entgegen. Eine Reise durch die Zeit und Gattungen der europäischen Kultur. Begleitet von Christian Strauß hören Sie Werke aus Lied, Oper, Operette - und natürlich dreht sich alles um das Verliebtsein.

Freudvoll und leidvoll, gedankenvoll sein
langen und bangen in schwebender Pein
himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt
glücklich allein ist die Seele die liebt.
- so Goethe über die Liebe -

Noch mehr von dem Dichter der deutschen Romantik erleben Sie von der Angela Baronin von Brentano, die zu der romantischsten Jahreszeit des Jahres Verse und Gedanken rezitiert.

Lassen Sie sich diese musikalisch-poetische Einstimmung auf den Frühling nicht entgehen.

Konzert

VVK 20 € zzgl. Systemgebühren, Abendkasse 23 €

Konzert-Tickets online erhältlich und bei den nachstehend genannten VVK-Stellen:

Bücherstube Lauer, Eltville, Tel.: 06123 / 61118

Buchhandlung Herke, Rüdesheim, Tel.: 06722 / 3326

Rhein-Main-Ticketverkauf im Kaufhaus Galeria, Wiesbaden, Tel.: 0611 / 304808

www.concertoclassico.de

Marina Russmann, Sopran


Foto: © Lika Lekisvili

studierte Gesang bei Prof. Claudia Eder an der Hochschule für Musik Mainz und schloss ihr Studium mit Auszeichnung ab. Dann setzte sie ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik in Köln fort. Anschließend widmete sie sich am Conservatorio di Musica di Martini in Bologna ein Jahr lang dem italienischen Belcanto Fach. Dort erarbeitete sie mit Vilma Vernocchi Partien wie Mimi, Musetta, Liù u.a. Ihre Arbeit am Belcantofach setzt Marina Russmann bei Opern- und Konzertsängerin Neumar Starling fort.

Die Arbeit mit namhaften Künstlern wie Michael Hofstetter, Siegfried Köhler, Kai Wessel, Edda Moser, Christoph Pregardien, Rose-Marie Stoye und Felice Venanzoni ergänzt die künstlerische Reife der jungen Sängerin.

Sie wurde von der Villa Musica, der Camerata Nuova, Erasmus und im Jahr 2013 von der Wiesbadener Wagnerstiftung gefördert.

Bereits während ihres Studiums wurde sie an die Kammeroper Rheinsberg engagiert. Marina Russmann debütierte als Pamina in der Zauberflöte bei dem Sommer-Festspielen in Bad Schwalbach, anschließend für die Partie der Gräfin in Figaros Hochzeit beim "Singing Summer" in Mainz unter der Leitung von Wolfram Koloseus und der Regie von Peer Boysen.

Bei den Nibelungen-Festspielen in Worms sang sie den Sandmann und Taumann in Hänsel und Gretel. Am Staatstheater Mainz debütierte sie unter der Leitung von Michael Hofstetter und George Delnon als 1. Knabe und Papagena. Es folgte ein Gastengagement am Staatstheater Wiesbaden für die Partie der Angelina aus „Das Schwurgericht“ von Gilbert und Sullivan.

Regelmäßige Liederabende und Konzertengagements u.a. unter Frieder Bernius führten die Sängerin u.a. nach Ungarn, Südtirol, England, Dänemark. Zu ihrem Oratorienrepertoire gehört „Das deutsche Requiem“ von Brahms, „Elias“ von Mendelssohn, die Mathäuspassion von Bach u. a..

www.marina-russmann.de

Johannes Hill, Bariton

Der aus Taunusstein stammende Bariton Johannes Hill erhielt seine erste musikalische Ausbildung im Wiesbadener Knabenchor, wo er bereits als Knabe solistische Parts übernahm.

Von 2008-2011 studierte Johannes Hill Bachelor of Education mit dem Hauptfach Gesang an der Hochschule für Musik Mainz. Seit 2011 studiert er dort Diplom Gesang bei Hans Christoph Begemann. Meisterkurse bei Rudolf Piernay, Helmuth Rilling, Ton Koopman, Andreas Scholl und Michael Hofstetter ergänzen seine Ausbildung.

Während seines Studiums ist er als Solist im Oratorienfach im Rhein-Main Gebiet sehr gefragt.

Im Jahr 2014 war er an der Hochschule für Musik Mainz als Nardo in „La finta giardiniera“ von W.A. Mozart, sowie bei einer konzertanten Aufführung der Oper „La catena d’adone“ von Domenico Mazzochi bei den internationalen Maifestspielen Wiesbaden zu hören. 2013 sang er den Conte di Almaviva in Mozarts „ Le nozze di Figaro“. Mit dem Ensemble des Exzellenzprogrammes „Barock vokal“ der Hochschule für Musik Mainz wirkte er an der Oper Frankfurt in Cavalieris „Rapresentatione di anima ed di corpo“ mit.

Einen weiteren Schwerpunkt im regen Konzertleben bildet der Ensemblegesang. Johannes Hill ist Mitglied in einigen Ensembles in Deutschland. So unter anderem im Kammerchor Stuttgart unter der Leitung von Frieder Bernius.

Im Jahr 2013 war Johannes Hill Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes Wiesbaden.

Christian Strauß, Pianist


Foto: © Foto-Hosser, Idar-Oberstein

wuchs in der Nähe von Idar-Oberstein auf, fing mit sieben Jahren an, Klavier zu spielen und wurde von seinem Vater Robert Strauß und Prof. Leonid Kontorowski (Reutlingen) unterrichtet.

Von 1999-2007 studierte er an der Musikhochschule in Mainz Klavier bei Prof. Lidia Grychtolowna (2004 Diplom und 2007 Konzertexamen).

Er spielte als aktiver Teilnehmer bei Meisterkursen von Lazar Berman („Schleswig Holstein Musikfestival“), Bruno Leonardo Gelber, Prof. Günter Ludwig und Prof. Hans Leygraf.

Im Jahre 2006 war er Stipendiat der „ZIRP“-Stiftung in Rheinland-Pfalz.

Er konzertiert im In- und Ausland (z.B. Minsk, Frankfurter "Bechstein-Centrum", Köln – Marienburger Matineen, Kölner Philharmonie, beim "Internationalen Grieg-Festival" in Oslo, in der "WMP-Hall" in New York City).

Seit 2009 tritt er mit der Pianistin Claudia Hölbling im Klavierduo auf. Die beiden gewannen beim 11. internationalen „Grieg-Wettbewerb“ in Oslo 2010 den 1. Preis als Klavierduo. 2011 wurde ihnen ein Sonderpreis beim „1. Internationalen Albert Mamriev Wettbewerb“ in Braunschweig erteilt und sie gewannen den 2. Preis beim „Internationalen Chopin-Wettbewerb“ in Rom. Die beiden erhalten künstlerische Anregungen von der berühmten russischen Pianistin Lilya Zilberstein (Hamburg), der Klavierduopartnerin Martha Argerichs. Im Oktober 2011 übernahm Christian Strauß die künstlerische Leitung der „Edelsteinserenaden“ der Verbandsgemeinde Herrstein.

www.konzertpianist-strauss.de

Angela Baronin von Brentano, Texte

wurde 1952 in Wiesbaden geboren, aufgewachsen in Oestrich und Mittelheim im Rheingau.

Sehr früh Kontakt zu verschiedenen Sprachen, vor allem Italienisch durch viele Italienaufenthalte.

Nach dem Abitur an der St. Ursula-Schule in Geisenheim Studium der Germanistik und Romanistik (französisch / italienisch) in Mainz und Marburg. Darüber hinaus diverse Studienaufenthalte in Frankreich und Italien, Abschluss als Gymnasiallehrerin. Verschiedene Arbeitsstellen in Frankreich und Belgien.

1976 Heirat mit Udo Baron von Brentano. Durch die Arbeit im Weingut Aufgabe der Schulstelle.

Seit 1986 literarische Vorträge, Rezitationen und Modera-tionen im deutschsprachigen Raum (Schwerpunkt Romantik, aber auch frühe Neuzeit).

Mitwirkung an einigen Rundfunk- und Fernsehsendungen.

Verantwortliche Leiterin des „Brentanohauses“ und Initia-torin der „Salonkultur im Brentanohaus“.

www.brentano.de

Presse

Rheingau Echo, Nr. 13, 26.03.2015: Hier lieg' ich auf dem Frühlingshügel

Impressionen